Fred Zawadzki   Internetgalerie

Fred_Zawadzki_2010Fred Zawadzki, eigentlich Dr. Waldemar Alfred Zawadzki, geb. 19.09.1958 in Temeschburg. Der gebürtige Banater Schwabe ist Zahnarzt und praktiziert in seiner eigenen Zahnarztpraxis. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. Nebst Zahnmedizin hat Fred Zawadzki auch Malerei und Graphik an der Axel Anderson Akademie, Kunstschule Paris studiert und stellt seine Gemälde seit 1993 ein bis zweimal im Jahr aus.

 

Er malt hauptsächlich Gouachen in einer selbst entwickelten Spachteltechnik.  Zu seinem Oevre gehören auch etliche Kunstbucheinbände, CD-Cover, Poster, Kunstkarten und –Drucke, Computergraphiken und digitale Designs. Art-Homepage unter www.fred-zawadzki.de

Mit seinen Arbeiten - einer außergewöhnlichen Kombination von Landschaftsstudien, Städteportraits, Akten und Blumenbildern -  bewegt er sich zwischen Klarheit und Verschwommenheit, zwischen Formenbewusstsein und aufgelösten Konturen und sticht durch seinen dynamischen Spachtelstrich aus der Masse heraus. Seine Bilder sind Geistesblitze, sie entstammen keiner andächtigen Planung, sondern einem spontanen Trieb, einem wilden, explosionsartigen, ehrlichen Schwung, durch den er sich jenen Freiraum schafft, den er zur Gestaltung seiner Motive braucht. Die unsichtbaren Symbole in seinen Bildschichten setzt er geschickt unter sein Vorzeichen, doch das Tragende im Kunstwerk überhaupt, ist sein persönlicher Stil. Seine Symphonien an Farbe sind besonders komplex und himmelhochjauchzend optimistisch. Er weiß sich die Wirkung der Farbe zunutze zu machen. Teils stimulierend, extensiv und expansiv und trotzdem ruhig, ausgleichend und harmonisch. Zawadzki hantiert nicht, er handelt. Er trifft schillernde Entscheidungen und realisiert ein Bild voller Ästhetik und Kraft.

Da der Künstler Farben und Formen vorwiegend mit einer von ihm entwickelten Spachteltechnik aus mehreren Farbschichten heraus modelliert, entfalten die entstehenden Strukturen nicht nur eine dynamische Bildrhythmik auf der Fläche, es entwickelt sich auch eine spezifische, häufig tief gestaffelte Bildräumlichkeit. Obwohl seine Formen gewisse Regelmäßigkeiten unterliegen, scheinen ihm Freiheit und Unabhängigkeit wichtiger als manch festgeschriebenes Gesetz, die Sinnlichkeit wertvoller als die formale Bewältigung, die ästhetische Empfindung höher gestellt als das eigentliche Subjekt.

Seine fühlbare Erfahrung der materiellen Welt generiert bei ihm nebst einer realen Wahrnehmung von Raum und Zeit auch eine Auseinandersetzung mit der Verantwortung, die ein jeder von uns für sein Tun und Lassen tagtäglich übernehmen muss.  Er will verstanden werden, und das, nicht nur oberflächlich. Im krassen Gegensatz zu vielen Artisten aus der neuen Garde, spielt für ihn der Titel eine außergewöhnlich wichtige Rolle. Er will zum Nachdenken anregen. Er zwingt den Betrachter das Bild durch sein Titelprisma zu filtern. Seine Bildgestaltung und seine Gedankengänge sollen nachvollziehbar bleiben. Herz und Charakter sind für die Genese seiner Motive sehr wichtig. Der Verstand darf aber nicht auf der Strecke bleiben. Zawadzki schafft somit ein Bild des Augenblicks, das uns, obwohl für den Moment gemalt, noch lange in Erinnerung bleibt, gerade weil es uns Emotionen entreißt die jeder schon mal durchlebt hat.

Vita

Fred Zawadzki geboren am 19.09.1958 in Temeschburg/Rumänien

Malerische Aktivitäten seit der Gymnasialzeit (1975) am Lyzeum für Bildende Künste, Temeschburg

Ausbildung in perspektivischem Zeichnen als Vorbereitung für ein evtl. Architekturstudium

Zwischen 1978 und 1982 einige Ausstellungen am Temeschburger Medizininstitut im Rahmen der Studentenkulturtage

1980 bis 1983 Vorsitzender der Posterwerkstatt für Mediziner

1985 und 1986 Ausstellung im Zahnärztehaus

1985 bis 1987 Abendkurse an der Schule für Bildende Künste, Temeschburg

Studium durch Flucht unterbrochen

1990 bis 1993 Fernstudium an der AXEL ANDERSON AKADEMIE, Kunstschule Paris, Abschluß 1993

Seit 1992 Mitglied der HANS THOMA KUNSTGESELLSCHAFT, ReutlingenMitglied im KULTURVERBAND DER BANATER DEUTSCHEN, München

1993 Einzelausstellung im Bruno-Goller-Haus, Gummersbach

1993 Einzelausstellung im Künstlerhaus Bonn-Königswinter

1993 Einzelausstellung in der Listhalle, Reutlingen

1995 Einzelausstellung Volkshochschule Schwetzingen

1995 Einzelausstellung Listhalle Reutlingen

1996 Einzelausstellung Rathaus Mössingen

1997 Einzelausstellung Rathaus Heidenheim

1998 Einzelausstellung Galerie Wiegand in Stuttgart

1999 Einzelausstellung Rathaus Eningen

2000 Austellung “Christmas Jazz” (Gemälde und Live-Jazz) im “Il Ristorante, Reutlingen

2001 Ausstellung ARTCAFE, Tübingen

2001 Ausstellung Druckerei Fischbach, Reutlingen

2002 Oktober, Ausstellung Sparkasse, Ingolstadt

2003 Ausstellung Domschule im St. Burhardus-Haus, Würzburg

2003 Ausstellung Sparkasse Landshut

2004 Ausstellung Haus der Heimat, Nürnberg

2005 Einzelausstellung Anwaltskanzlei Köppe, Straub und Kollegen

2006 Einzelausstellung HAP Grieshaberhalle Eningen u.A.

2007 Einzelausstellung Kongresszentrum Karlsruhe

2008 Einzelausstellung Stadtbibliothek Reutlingen / Rommelsbach

2009 Einzelausstellung Artcafe Kirchheim/Teck

2010 Einzelausstellung Sparkasse Eningen u.A.

2010 Einzelausstellung Operationszentrum Neckar/Alb Reutlingen

 

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